ENDLICH!

Endlich ist es soweit.

Der neue Schaltschrank für die CNC ist aufgebaut.

Die CNC-Maschine selber ist vermessen, gerichtet und einsatzbereit.

Die neue Spindel ist montiert.

Die Leitungen für die Spindelkühlung wurden neu gezogen.

Die neuen Kabel zu den Motoren wurden konfektioniert.

Mach4 wurde eingerichtet.

Ein kleines CNC-Script ist fertig und geladen.

Die lokalen Koordinaten X-, Y- und Z-Koordinaten sind gesetzt.

Es ist wie beim ersten Mal. Aufgeregt und mit leicht schwitzigen Händen ruht meine Hand auf der Maus und das einzige, was ich nun nur noch machen muss, ist, auf START zu klicken. Eigentlich kein großes Ding, denn die CNC-Maschine hat schon mehrfach gezeigt, dass sie funktioniert. Alle manuellen Tests, angefangen beim Test des Not-Aus bis hin zur Bewegung der Achsen sind getestet. Aber dennoch. Aufgeregt bin ich dennoch. Gleich pflügt der eingespannte Fräser durchs Material.

Mit einer Hand auf dem Not-Aus-Knopf klicke ich auf START. Dann gehts los. Die Spindel beschleunigt auf 20000 U/min und bewegt sich in Richtung Zielgebiet. Langsam senkt sich der Fräser in Richtung Material. Immer wieder bin ich davon begeistert, wie leise die wassergekühlte Spindel im Leerlauf dreht. Der fräsen taucht ein und die CNC-Maschine beginnt ihren Tanz. Alles läuft problemlos. Als sich die Spindel am Ende des Programms abschaltet und sich wieder in Richtung Ausgangsposition fährt bin ich restlos begeistert. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass die Maßhaltigkeit sehr gut ist. Ich bin glücklich und denke bereits an die Vielzahl der kommenden Projekte.